Alles interessante aus 2013

3 Jahre Schwarzer Terrier in Not

Eigentlich war dieser Artikel für die KfT-Zeitschrift "der Terrier" vorgesehen .......... jedoch weigert sich der KfT diesen zu drucken. Im "der Terrier" sollen nur Beiträge erscheinen die positiv sind , Freude bereiten und den SRT in Glanz und Gloria zeigen. Da passen keine "Alltagsgeschichten" der gestrandeten und vernachlässigten oder sogar knapp den Tod entkommenen  Hunde hin.

Es ist dem Verantwortlichen  auch egal dass es sich hierbei unter anderem auch um Tiere handelt, die mit KfT- und FCI-Papieren ausgestattet sind.

Also erscheint der Artikel hier .............


""  Es begann im September 2009 mit einigen Not-Russen, anfangs etwas holprig und mit wenig Erfahrung, die Nerven lagen oft blank, so hat man im Laufe der 3 Jahre dann Erfahrung gesammelt und ein dickeres Fell bekommen.  Heute bringt uns nichts mehr so schnell aus der Ruhe, denn in der Ruhe liegt die Kraft. 

Es ist mal mehr und mal weniger zu tun, aber wir sind immer da. Wochenende, Feiertag, alles egal, wenn RST´s in Not sind gibt es keinen Feierabend. Das war bisher so, und das bleibt auch so. Und auch weiterhin kommt alles an Spenden den Nothunden zugute, zu 100%, auch wenn wir kein Verein sind. Kein Cent geht verloren, versprochen.

Zwischenzeitlich sind wir ganz gut organisiert. Und dank eigener Erfahrung, der Unterstützung einiger privater Tierfreunde, entstandener Kontakte mit befreundeten Tierschutzorga´s und einigen Züchtern können wir meistens sehr schnell und produktiv reagieren, kein Tier geht verloren.

Wenn man die Quoten der vermittelten Hunde betrachtet dann ist es leider tatsächlich so, dass jedes Jahr mehr RST´s, obwohl noch eine relativ junge Rasse, ein neues Zuhause brauchen. Es ist nicht relevant aus welchem Grund der Hund umziehen muß, wichtig ist, dass wir ein adäquates, kompetentes und liebevolles Zuhause finden.

Es wurden auch schon RST´s aus Belgien nach Deutschland und auch von Deutschland nach Holland notvermittelt. Ebenso kam ein RST aus einer spanischen Tötung nach Deutschland auf eine private Pflegestelle, wurde gesundgepflegt und erfolgreich weitervermittelt. Sie sehen, wir werden langsam international.  

Denn ein Schicksalsschlag, Scheidung, Arbeitslosigkeit, Ortwechsel o.ä. kann jeden von uns treffen. Und leider bleibt dann häufig der Hund übrig und benötigt ein neues Zuhause. Und dann kommt SRT in Not ins Spiel. Wir helfen unbürokratisch und möglichst schnell, haben zur Not eine Hundepension und auch diverse private Pflegestellen an der Hand um flexibel agieren zu können.

Wir führen auch eine „Warteliste“, falls Sie gewillt sind, einem „gebrauchten“ RST ein neues Zuhause geben zu wollen. Wartelisten erleichtern die Suche nach dem perfekten Zuhause, da angegeben wird,  welche Voraussetzungen der evtl. neue Hausgenosse mitbringen muß. Somit kann man gezielt die „Suchenden“ ansprechen und die Vermittlung beschleunigen. 

Die "Warteliste" wurde zwischenzeitlich abgeschafft, da es sehr häufig vorgekommen ist dass nach geraumer Zeit, manchmal schon nach maximal 7 Tagen, der evtl. passende Hund in die Vermittlung kam, ich meine Liste abtelefonierte und dann zu 90% erfahren habe, dass man anderweitig fündig geworden ist. Das ist zwar sehr schön dass man fündig geworden ist, aber man hat mir leider nicht Bescheid gegeben und ich mußte mir oft anhören: Och, an Sie hatte ich gar nicht mehr gedacht.   ............................ *Dankeschön !!!*   

SRT in Not arbeitet ehrenamtlich und ist eine private Initiative und kein Verein.   

Wenn sie mehr wissen möchten besuchen sie doch die HP von SRT in Not, dort finden sie alles wissenswerte   www.Schwarzer-Terrier-in-Not.de

Wenn sie Fragen oder einen Notfall haben kontaktieren sie mich bitte.

Ansprechpartner:

Annette Bräuninger;  Telefon 07055-932671; Email post@schwarzer-terrier-in-not.de

Im Namen von Schwarzer Terrier in Not Annette Bräuninger ""

Russentreffen in Bayern / Pfingsten 2013

An Pfingsten war wieder *Russentreffen* angesagt, und es fanden auch einige Liebhaber und Freunde des SRT den Weg nach Rottenburg o.d. Tauber, obwohl das Wetter laut Wetterbericht nicht gerade dazu einlud.
 
Am Samstag war der Wettergott uns gut gesonnen, tagsüber Sonnenschein und trocken, man suchte förmlich Schattenplätze und fand diese bei den aufgebauten Biertischgarnituren die überdacht waren. Abends wurde es dann empfindlich frisch und nach leckerem gebackenem Fleischkäse mit *Semmeln* oder *Brezen* und Kartoffelsalat verliesen wir gegen 20 Uhr das gemütliche Beisammensein. Einige wackere hielten bis nach Mitternacht durch :). 

Am Sonntag, dem eigentlichen Treff, war das Wetter anfangs zum gemeinsamen Spaziergang noch sehr schön und warm und die Hunde freuten sich über einige mehr oder weniger schlammhaltige Wasserläufe und nutzten diese ausgiebig, um sich dann in direkter Nähe zu den Menschen trocken zu schütteln. Man sah es einigen auch mehr oder weniger an *hihi*.

Schlammbäder sollen ja bekanntlich gesund sein. Den Hunden hat es jedenfalls sichtlich Spass gemacht.

Nach dem Spaziergang saß man gemütlich zusammen, klönte über Gott und die Welt und natürlich über das Lieblingsthema **Hund**, trank Kaffee, Sprudel, Saft, Limo oder auch das eine oder andere leckere Bier, um dann gegen 15 Uhr mit vielen tollen Leckereien vom Grill und einigen ebenso leckeren Salaten verwöhnt wurde. Danke an *Grillmeister Erich*, das Fleisch und die Würstl waren sehr gut gelungen und auf den Punkt fertig. Auch waren die hausgemachten Salate sehr gut und schmackhaft.

Leider fing es dann noch während des Grillens heftig zu regnen an, es regnete sich ein, und wir hielten nicht mehr lange durch. Gegen 16:30 Uhr verliesen wir das Hundeplatzgelände um ins Hotel aufzubrechen. Einige blieben noch auf dem Treffen und bewiesen da etwas mehr Durchhaltevermögen.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen und sage nochmal in meinem Namen DANKE für die Organisation und Planung die in den Händen von Sabine Ebert lag und klasse geklappt hat.

Wir haben alte Bekannte wiedergetroffen bzw. neue Leute kennengelernt und es hat uns gut gefallen. Es war eine gute und entspannte Stimmung unter den Menschen, auch die Hunde untereinander kamen ganz gut miteinander zurecht. Einige, so wie mein Bo, blieben einfach an der Leine, andere, verträgliche Hunde, durften sich frei bewegen.  

Auch waren ein paar Ex-Notnasen da, dabei waren:

Samu, aus der ungarischen Tötung gerettet, der in Österreich bei Reinhold und Katrin eine Pflegestelle fand, von diesen übernommen wurde und nun deshalb auch in Österreich lebt.

Bojar, mein ehemaliger Pflegehund, der meinem Mann das Herz gestohlen hat und bei uns lebt.

Alma, die damals aus Österreich nach Deutschland vermittelt wurde und bei Conny und Peter bei Koblenz als *Zweitrusse* ein Zuhause gefunden hat.

Toshka, die als Pflegehund bei Conny und Peter lebte, von ihnen trotz (oder wegen) einiger gesundheitlicher Probleme fest übernommen wurde und nun als *Drittrusse* bei Koblenz zuhause ist.

Wandaya, die damals zusammen mit Toshka in die Vermittlung kam und bei Barbara schnell einen Pflegeplatz fand. Sie blieb bei Barbara weil das der optimale Platz ist und sie eine große Freundin hat die ihr im Alltag hilft, ihre Unsicherheit zu bewältigen. Wandaya lebt nun bei Cham.

Bobby, der aus verwahrloster Haltung stammte und nach Abgabe durch die Besitzerin in einer Tierpension in NRW landete. Bobby lebt nun mit Kleinpudeldame und Thomas und Susanne bei Heilbronn. 

Annette Bräuninger